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Eine Plattform für Hochzeitsautos.

CoupleCab

Ziel

Das Ziel von CoupleCab war es, eine nutzerfreundliche und möglichst automatisierte Datenbank-Applikation bereitzustellen, die über einen vollumfänglichen Nutzerbereich verfügt. Anbieter sollten sich Registrieren und Ihre Fahrzeuge eigenhändig anbieten können. Es sollte eine Suchfunktion geben und die Abrechnung der Provisionen sollte automatisiert erfolgen.

Technologien

Die Website baut auf mehreren Technologien auf, um eine vollständige Leistungsfähigkeit garantieren zu können. Im Front-End wurden HTML, CSS und Javascript genutzt, die mit diversen Plugins und Frameworks unterstützt wurden. Ein Framework ist beispielsweise das damals aktuelle Bootstrap 3. Im Backend beruht die Datenbank-Applikation auf PHP und MySQL für reibungslose Kommunikation zwischen Datenbank und Backend. Im Backend wurden ebenfalls Frameworks implementiert, wie das Mailing Plugin PHPMailer.

  • Projektart
    Geschäftsmodellentwicklung, Projektplanung, Projektumsetzung, Web-Design, Web-Entwicklung, Markteinführung
  • Zeitraum
    Juni-September 2017
  • Kunde
    Projekt in eigener Leitung
  • Projektlink
    couplecab.jonasley.com

Die Plattform im Detail

Registrierung und Login

Die Plattform verfügt über eine Registrierungs-Seite, die es sowohl privat-, als auch gewerblich anbietenden Fahrzeugbesitzern ermöglicht sich auf der Plattform anzumelden. Die Profile mussten aus rechtlichen Gründen getrennt werden. Nach erfolgreicher Eingabe der relevanten Daten wurde eine E-Mail Verifizierung in Gang geleitet, über die Nutzer ihre E-Mail Adresse bestätigen mussten. Dies geschah über einen eindeutigen String, der Ihnen zugeteilt, zugesandt und später abgeglichen wurde.

Wurde die Registrierung erfolgreich abgeschlossen, konnten die Nutzer sich über das Login Feld in Ihr Profil einloggen. Falls das Passwort vergessen worden wurde, konnte dieses per E-Mail Reset erneuert werden.

Profilverwaltung

Das Profil der Nutzer bestand aus mehreren Bereichen. Ein Foto der/des Anbieters/in sollte bei Suchenden einen vertrauenswürdigen Eindruck erzeugen. Es gab Daten zur Anschrift und der Person des Anbieters, die bezüglich der Rechnungsstellung relevant waren. Um weiteres Vertrauen zu Suchenden aufzubauen, konnten sich Anbieter in einer Biografie vorstellen und ein Impressum half bei der rechtmäßgen Präsentation von gewerblich Anbietenden.

Zuletzt hatten Anbieter die Möglichkeit Ihre Identität durch das Einsenden Ihrer Ausweises zu bestätigen, um eine weiteren Aspekt des Vertrauens bei Suchenden einzubringen.

Upload von Angeboten

Nach erfolgreicher Registrierung und nach Ausfüllen aller relevanten Daten konnten Anbieter dann anfangen Ihre Fahrzeuge als Angebote hochzuladen. Dies geschah über eine gesonderte Seite mit diversen Input Feldern, durch die alle relevanten Daten über das Fahrzeug, sowie bis zu 12 Bilder, eingespielt werden konnten. Dabei gab es bei jedem Feld eine Überwachung per Javascript, die garantierte, dass die Eingaben formal sinnbehaftet und existent sind.

Final gab es noch eine Eingabe für den ungefähren Standort anhand von Ort und PLZ, sowie eine Eingabe für den maximalen Einsatzradius. Dies wird für die Anzeige in den Suchergebnissen relevant.

Generell spiegelten die Eingabefelder in Ihrer Anordnung die letztendliche Angebotsseite wieder und gaben den Anbietern bereits bei Eingabe einen Vorgeschmack darauf, wie Ihr Angebot am Ende aussehen wird.

Bevor die Angebote in den Suchergebnissen angezeigt wurden, mussten sie zunächst von einem Seiten-Admin kontrolliert werden, der diese dann live-schaltete.

Verwaltung von Angeboten

Nach erfolgreichem Upload der Angebote konnten Anbieter diese dann über eine Übersicht verwalten. Neben einem Überblick, konnten sie ebenfalls Änderungen bei Seiten-Admins anfragen. Anzeigen konnten über diese Seite auch jederzeit gelöscht werden.

Suche und Suchalgorithmus

Suchende hatten diverse Filter und Möglichkeiten ihr passendes Angebot zu finden. Dabei gab es grobe Suchvorschläge, wie "luxuriös" oder "sportlich", aber auch detailliertere Eingrenzungen, wie die minimale PS Zahl, oder die Außenfarbe. Wichtig bei der Suche war ebenfalls die grobe Angabe des eigenen Standorts anhand eines Orts.

Der Suchalgorithmus hat dann alle passenden Angebote aus der Datenbank gesucht. Besonders wichtig war dabei die Berechnung der Entfernung der Angebote zum Suchenden. Diese Entfernung wurde mit der Formel für die Bestimmung eines Orthodroms (kürzeste Linie zwischen zwei Punkten auf einer Kugel) berechnet. Genutzt wurde dafür eine Umwandlung der Postleitzahl in die Längen- und Breitengrade, die dann in einer bestimmten Formel zur Entfernung führen.

Suchende erhalten dann letztendlich keine Angebote von Anbietern, die auf eine zu hohe Distanz nicht anbieten möchten. Außerdem wurde Anbietenden dann eine Liste angezeigt, deren Angebote aufsteigend nach Entfernung sortiert wurden.

Layout von Angeboten

Die angebotenen Fahrzeuge sollten auf ihren Angebotsseiten möglichst einladend dargestellt werden. Hierzu wurde die Seite in zwei Spalten unterteilt. Auf der linken Seite wurde das Fahrzeug an sich vorgestellt. Zuerst mit bis zu 12 Fotos, dann mit den möglichen Mietoptionen. Diese waren die Möglichkeiten chauffiert zu werden, oder als Selbstfahrer zu mieten. Dann wurden alle Informationen über das Fahrzeug präsentiert, wie Motorisierung oder Zustand, und zuletzt gab es einen Überblick über den groben Standort des Fahrzeugs.

In der rechten Spalte wurde ein kleines Fenster angezeigt, in dem das Profilbild der/des Anbieters/in gezeigt wurde, sowie die Möglichkeit gleich eine Anfrage für das Fahrzeug zu stellen. So hatte man direkt ein Gesicht vor Augen, dass man dem Fahrzeug zuordnen konnte und die Plattform erscheint persönlicher und freundlicher. Weiterhin gab es die Möglichkeit, das Angebot direkt auf sozialen Medien zu teilen.

Anfragen

Die Kontaktanfragen von Suchenden zu Anbietern waren die sogenannten Anfragen. Wenn die Entfernung der Suchenden Person im Einsatzradius des angebotenen Fahrzeugs lag, so war es möglich eine Anfrage zu verschicken. Für diese war der Name der Anfragenden Person, die E-Mail Adresse, der Zeitraum der gewünschten Buchung und ein kurzer Text gefragt, den der/die Suchende verschickt.

Auf diesen Anfragen beruht auch die Abrechnung des Services, die für Anbieter anfällt.

Abrechnungsseite und CoupleCab-Provision

Jede Anfrage, die ein Anbieter von Suchenden erhält, zieht eine Provision von 2€ für den Monat mit sich, in der sie eingetroffen ist.

Um Wettbewerbsfähigkeit gegen andere Portale zu garantieren, lag die Obergrenze des in einem Monat fälligen Betrags bei einem Angebot bei 20€. Jedes weitere Angebot, dass der Anbieter einstellte, erhöhte diese Obergrenze um 10€.

Auf einer gesonderten Abrechungsseite erhielten die Anbieter einen Einblick auf alle erhaltenen Anfragen von Suchenden und die bisherigen Kosten des aktuellen Monats. Hier konnten Sie ebenfalls unseriöse Anfragen melden, von denen dann die Provision erlassen wurde.

Die Abrechnung und Zuordnung aller Anfragen bzw. Provisionen geschah am Ende eines jeden Monats automatisch über ein Script, das von einem Cron-Job in Gang geleitet wurde. Die Rechnungen wurden dann mithilfe eines PDF-Plugins, dass auf PHP beruht, automatisiert erstellt und in E-Mails automatisiert an die Anbieter gesendet.

Sonstiges

Neben den bereits genannten Aspekten verfügte die Plattform auch über eine FAQ-Seite, einem gesonderten Kontaktformular und einer Seite, die CoupleCab vorstellte.